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[la]
Caesar
transgressus Visurgim
indicio perfugae cognoscit delectum ab Arminio locum pugnae; convenisse et alias nationes
in silvam Herculi sacram
ausurosque nocturnam castrorum oppugnationem. habita indici fides et cernebantur ignes, suggressique propius speculatores audiri fremitum equorum inmensique et inconditi agminis murmur attulere. igitur propinquo summae rei discrimine explorandos militum animos ratus, quonam id modo incorruptum foret secum agitabat. tribunos et centuriones laeta saepius quam comperta nuntiare, libertorum servilia ingenia, amicis inesse adulationem; si contio vocetur, illic quoque quae pauci incipiant reliquos
adstrepere. penitus noscendas mentes, cum secreti et incustoditi inter militaris cibos spem aut metum proferrent.
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Der Caesar erfuhr
nach Überschreiten der Weser
aus dem Bericht eines Überläufers, dass Arminius ein Schlachtfeld ausgewählt habe, dass auch andere Stämme
in einen dem Hercules heiligen Hain
zusammengekommen seien und einen nächtlichen Angriff auf das Lager wagen würden. Man vertraute dem Bericht, zumal Feuer gesichtet wurden und Kundschafter, die sich näher angeschlichen hatten, meldeten, das Wiehern von Pferden und das Gemurmel eines gewaltigen, ungeordneten Heerhaufens gehört zu haben. Weil er meinte, für die anstehende wichtige Entscheidung den Mut seiner Soldaten erforschen zu müssen, überlegte er bei sich, wie er das unverfälscht erreichen könne: Die Tribunen und Hauptleute würden
öfter das Erfreuliche als das Erfahrene melden, die Freigelassenen hätten einen Untertanengeist und die Freunde neigten zur Schmeichelei. Wenn eine Versammlung einberufen würde, würden auch dort wenige etwas beginnen und die übrigen es nachbrüllen. Ihre innersten Gesinnungen wären zu erkunden, während sie geheim und unbeobachtet beim gemeinsamen Essensausgabe ihre Hoffnung und Furcht äußerten.
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