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[la]Celtis: Ad Apollinem repertorem poetices, ut ab Italis ad Germanos veniat
[la]Celtis: De puella Romae reperta
[de]Celtis: De puella Romae reperta
[la]Horatius Flaccus: Epode XVI
[de]Horatius Flaccus: Epode XVI
[la]Horatius Liber carminorum I, 37 Cleopatra
[de]Horaz, Buch der Lieder, 37 Kleopatra
[la]Horatius Liber carminorum II, tertium
[de]Horaz, Buch der Lieder II, das dritte
[la]Horatius Flaccus: Liber I Sermo 1 (Satire 1)
[de]Horatius Flaccus: Liber I Sermo 1 (Satire 1)
[la]Publius Ovidius Naso (43 v. Chr. - 17 n. Chr.): Phaeton (Metamorphoses II 19…)
[la]Titius Lucretius Caro: De rerum natura, I 146 ff, Latein
[de]Titius Lucretius Caro: De rerum natura, I 146 ff, Deutsch
[la]Titius Lucretius Caro: De rerum natura, I 233 ff, Latein
[de]Titius Lucretius Caro: De rerum natura, I 233 ff, Deutsch
[de]Ovidius: Metamorphoses II 19 ff (Phaethon)
[la]Ovidius: Ars Amatoria (in circo), Latein
[de]Ovidius: Ars Amatoria (in circo), Deutsch
[de]Vergil: Aeneis, Laokoons Ende, I 2,199 - 205
Gleichmut lass walten in dieser schweren Zeit,
wie in der alten guten Vergangenheit,
zu leerer Lustbarkeit niemals du hin gemusst,
weil dir Vergänglichkeit immer bewusst.
Sei's dass du schaurig trugest des Alltags Last,
sei's dass nicht traurig du dich im Winkel hast
sonntags verkrochen und ließest erfreun
von einem großen Falernerwein.
Wozu verleihen Pinie und Pappelbaum
dem gastlich freien Schatten der Zweige Raum?
Was kann die Quellen in dem beengten Lauf
über die Schnellen je halten auf?
Wein lass und Salben anreichen dir hierher,
Rosen und Alben, eh' sie verwelken sehr,
noch nähern Alter und nicht die Parzen sich
Lebensgestalter mit schwarzem Stich.
Du wirst verlassen wucherndes Weideland,
kannst nicht mehr fassen Hausgut am Tiberstrand,
bist nicht mehr Hüter dessen, was du gemacht,
Herr deiner Güter der Erbe, der lacht.
Ob reich du stammtest vom alten Inachus,
ob du verdammt bist, arm, ohne Überfluss,
wiegt nicht ein Lot, es ist bald Vergangenheit,
du bist des Todes ohne Barmherzigkeit.
Hilft kein Gezeter über das Schicksalsglück:
Früh oder später wirft alle das Geschick
uns auf den Nachen, welcher ins Jenseits fährt,
kein Weh und Ach, wenn ewig es währt.
Übersetzung © Dr. Christoph Ottow, Kalenberger Graben 3, 31134 Hildesheim , 2005-01-24
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